Das Berufsbild des Bekleidungsingenieurs ist breit gefächert und bietet eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern:
- Textil- und Bekleidungsindustrie
Tätigkeiten im Bereich der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und im Vertrieb der Produkte; in der Organisation, Planung und Steuerung der Produktion sowie im Qualitätsmanagement.
- Textil- und Bekleidungshandel
Produkt- und Qualitätsmanagement sowie Supply Chain Management.
- Technische Textilien
Produktentwicklung sowie Konfektion von innovativen Materialien.
- Automobil- und Automobilzulieferindustrie
Entwicklung, Konstruktion und Konfektion textiler Innenausstattungen.
- Polstermöbelindustrie
Entwicklung, Konstruktion und Konfektion von Polsterbezügen.
- Unternehmensberatung
Beratung und Schulung von Unternehmen der gesamten textilen Kette.
Studienziele
Die praxisorientierte Hochschulausbildung führt zu einer unmittelbaren Berufsbefähigung als Bekleidungsingenieur. Dabei ist der Bereich Industrielle Fertigungstechnik eine wichtige Grundlage. Darauf aufbauend wird den Studierenden übergreifendes Denken und Arbeiten vermittelt.
Das Studium der Bekleidungstechnik haben seit 1971 1.800 Studierende absolviert, die in regionalen, nationalen und international operierenden Unternehmen und Konzernen tätig sind.
Fachkompetenz
Textil- und bekleidungstechnische Fachkenntnisse werden praxisrelevant und anwendungsorientiert vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt am Standort Albstadt ist die Entwicklung, Musterung und Konfektionierung von Maschenware.
Methodenkompetenz
Es werden Zeitmanagement, Umgang mit Stress, Problemlösungsfähigkeit, Lern- und Präsentationstechniken vermittelt. Besonders im Rahmen der Studienprojekte, des Praxissemesters und bei der Bachelor- Thesis werden diese Fähigkeiten eingesetzt.
Sozial- & Integrationskompetenz
In zahlreichen Vorlesungen und Projekten werden Kommunikationstechniken geübt. Bei den Studienprojekten arbeiten Teams aus 2-4 Studierenden eigenverantwortlich an klar umrissenen Themenstellungen. Dadurch werden in den Projekten besonders Soft Skills wie Führungskompetenz, Konfliktfähigkeit, Moderationsvermögen und das Artikulieren eigener Ansichten trainiert.
Durch die Ableistung des Praxissemesters im Ausland oder durch Auslandssemester an Partnerhochschulen wird zudem die Mobilität und Internationalität der Studierenden gefördert.