Prof. Dr. Felix Freiling (Autor, Dozent) studierte Informatik an den Universitäten in Darmstadt (TU), Dublin (Trinity College) und Marburg. Er promovierte 2001 im Bereich fehlertolerante Systeme an der TU Darmstadt mit Auszeichnung. Für seine Doktorarbeit erhielt er den Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik. Im Anschluss an seine Promotion arbeitete er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rachid Guerraoui an der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, Schweiz. Im Herbst 2003 wurde Felix Freiling auf eine C3-Professur für Verteilte Systeme an die RWTH Aachen berufen und baute dort eine Arbeitsgruppe im Bereich angewandte Computersicherheit auf. Im Herbst 2005 folgte der Wechsel auf den Lehrstuhl für Praktische Informatik 1 an der Universität Mannheim. Im Verfahren zur Online-Durchsuchung vor dem Bundes-verfassungsgericht diente Felix Freiling als sachverständige Auskunftsperson. Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe in Forschung und Lehre sind offensive Methoden der IT-Sicherheit sowie digitale Forensik. Der Lehrstuhl gründete das German Honeynet Project mit und entwickelt im Auftrag des Bundesamts für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wesentliche Teile des nationalen IT-Frühwarnsystems.
Prof. Manfred Gerblinger (Autor, Dozent) absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaft und den juristischen Vorbereitungsdienst in Tübingen. Daneben war er Gründungs- und Mitgesellschafter einer Softwareentwicklungs-GmbH. Nach der Zweiten Juristischen Staatsprüfung wurde er Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen mit den Schwerpunkten Rechtsinformatik und Informationsrecht sowie entsprechenden Forschungsprojekten. Seit 1996 ist er Leiter des Computer-Zentrums der Juristischen Fakultät. Er ist Lehrbeauftragter der Universität Tübingen, Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften (seit 1993) sowie der Hochschule Reutlingen, Fakultät Technik (seit 1990) und Fakultät Informatik (seit 2006). Im Jahr 2008 wurde er zum Honorarprofessor der Hochschule Reutlingen ernannt.
Prof. Dr. German Nemirovskij (Autor, Dozent) studierte Angewandte Mathematik an der Marine University in St-Petersburg (Russland). Im Jahr 1991 hat er das Studium mit einem Diplom zum „Ingenieur-Mathematiker“ abgeschlossen. Von 1993 bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fern-Universität in Hagen. Dort nahm er an 18 verschiedenen E-Learning-Projekten aktiv Teil, darunter an der Entwicklung der “Virtuellen Universität, an den EU-Projekten “Lernen für Europa” und „Intercomprehension in the Germanic Languages Online (IGLO)“ sowie an der Entwicklung einiger CBT/WBT-Kurse für die Weiterbildung im Fach Informatik.
Nach der Promotion im Jahr 2001 arbeitete Dr. Nemirovskij im TestDaF-Institute als IT-Verantwortlicher. Zu seinen Aufgaben gehörte die Organisation des IT-Betriebs für die Erstellung und weltweite Durchführung des Tests Deutsch als Fremdsprache (TestDaF). Im Fokus der Forschungsinteressen von Dr. German Nemirovskij steht die Anwendung von semantischen Technologien (z.B. Ontologie-basierte Information Extraction und die semantische Suche) in E-Business sowie für E-Business relevante Aspekte der Kommunikationssicherheit.
Seit Oktober 2004 ist Dr. Nemirovskij Professor der Fakultät Business and Computer Science an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Sein Berufungs-gebiet liegt in web-basierten Anwendungen und Grundlagen der Informatik.
Prof. Dr. Martin Rieger (Autor, Studiendekan(kommissarisch), Dozent) studierte Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Universität München und schloss an derselben Hochschule die Promotion mit Auszeichnung ab. Ein Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag in der Erstellung von Methoden und Werkzeugen zur Modellierung, Analyse und Opti-mierung elektrischer Schaltungen.
Er war fünf Jahre lang Leiter des Labors für schnelle Analog-ICs in der IC-Entwicklungsabteilung des Forschungs- und Entwicklungszentrums der Firma Thomson Multimedia in Villingen. In der Zeit bei Thomson Multimedia war er Erfinder bzw. Miterfinder an 15 deutschen, 12 europäischen und 8 weltweiten Patenten.
Seit 1993 ist er als Professor in der Fakultät Engineering der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auf den Gebieten Informatik und Informationstechnik tätig. In der Lehre beschäftigt er sich u.a. mit Themen zur Rechner- und Netzwerktechnik und zu Betriebssystemen. Im Labor für Mikrorechnertechnik betreibt er anwendungsnahe Forschung u.a. auf den Gebieten Embedded Systems, Gebäudeautomatisierung und –sicherheit sowie zu Datenträgerforensik. Seine Publikationen umfassen über 20 fachliche Veröffentlichungen, die teilweise auf internationalen Konferenzen vorgestellt wurden. Über einige Jahre leitete er das Rechenzentrum der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Von 2001 bis 2009 hatte er die Funktion des Prorektors übernommen. Seit 2009 ist er Studiendekan im Masterprogramm Digitale Forensik.
Prof. Dr. Joachim Vogel (Autor, Dozent), RiOLG, wurde nach Studium, juristischem Vorbereitungsdienst, Promotion und Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg 1999 Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München für Strafrecht und Rechtsphilosophie sowie Rechtsinformatik (Nachfolge Professor Dr. Lothar Philipps); 2000 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Eberhard Karls Universität Tübingen an (Nachfolge Professor Dr. Ulrich Weber). Seit 2001 ist er im zweiten Hauptamt Richter am Oberlandesgericht Stuttgart, seit 2003 Mitherausgeber der JuristenZeitung (JZ), Mohr Siebeck, Tübingen. 2003-2005 war er Prodekan und 2005 bis 2008 Dekan der Juristischen Fakultät. Er ist Mitglied und Sekretär der Deutschen Landesgruppe der Association International de Droit Pénal (AIDP)."