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Angewandte Forschung: Hochschule im Finale um ein Förderprogramm |
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Sigmaringen. Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat Chancen auf ein „Zentrum für angewandte Forschung“ (ZAFH). Sie steht neben sechs weiteren Fachhochschulen aus Baden-Württemberg im Finale eines Wettbewerbs um ein entsprechendes Förderprogramm. Im Mai fällt die Entscheidung. Zwei oder drei Einrichtungen sollen jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro Fördergeld erhalten.
„Die Einrichtung eines ZAFHs würde für unsere Hochschule und für unsere Region vielfältige Impulse in einem zukunftsträchtigen Bereich setzen“ sagt Bergemann. Auch der Rektor der Hochschule freut sich über die Finalteilnahme. „Angesichts des großen Bewerberfelds ist es bereits als großer Erfolg zu werten, in die engere Wahl gekommen zu sein“, erklärt Professor Dr. Günter Rexer. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium unterstützt mit dem Förderprogramm Initiativen von Fachhochschulen, die standortübergreifend in neuen Zentren für angewandte Forschung kooperieren wollen. Forschung auf zukunftsträchtigen Feldern soll über Institutionengrenzen hinweg ermöglicht und Ressourcen und Kompetenzen sollen gebündelt werden. Zu den Kooperationspartnern für das Sigmaringer Projekt zählen die Universität Konstanz, das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen, das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik und die Hochschulen Aalen und Reutlingen. Das ZAFH-Programm, das bereits 2002 gestartet wurde, wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und dem Landesprogramm „Innovation und Exzellenz“ finanziert. Bislang konnten erst sieben Zentren für angewandte Forschung gefördert werden. Aktuell gibt es sieben Aspiranten, die sich in einem Feld von 23 Bewerbungen durchgesetzt haben und jetzt ihr Forschungsvorhaben genauer vorstellen. Bergemann ist überzeugt: „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, haben wir auch Chancen, ein ZAFH an unserer Hochschule zu erhalten. Unsere Mitarbeiter unterstützen diesen Antrag mit großem Engagement.“ Foto: Professor Dr. Jörg Bergemann (links) und seine Projektmitarbeiter im Labor. |
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| Autorin: Tamina Nau | Datum: 10.03.2010 |
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